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ESSEN UND GLEICHZEITIG DIE GELENKE SCHONEN: IST DAS MÖGLICH?

Wer hat noch nie über Gelenkschmerzen geklagt, die einen Teil seines Körpers bewegungsunfähig machen und ihn daran hindern, ein normales Alltagsleben zu führen? Gelenkschmerzen sind die häufigsten Beschwerden in unserer Zeit, aber was ist hinter diesen Schmerzen verborgen?

ARTHRITIS ODER ARTHROSE, DAS IST DIE FRAGE.

Während die Schmerzen ähnlich aussehen können, wenn wir nicht auf die Symptome achten, sind sie ganz unterschiedlich. Tatsächlich gehören diese beiden Krankheiten - wenn man sie so nennen kann - zur großen Familie der Rheumaerkrankungen, weil sie sich auf alle Krankheiten beziehen, die die Gelenke betreffen. Wir werden versuchen, sie aufzuschlüsseln, damit wir klarer sehen können:

  • Arthrose oder chronisch degeneratives Rheuma ist eine Veränderung des Knorpels, die die Funktionsfähigkeit des Knorpels verhindert. Ohne Entzündungszeichen verursacht die Arthrose erhebliche Beschwerden, die bis hin zur vollständigen Blockade führen können.
  • Arthritis oder entzündliches Rheuma entspricht einer akuten, wiederkehrenden Phase mit einem heißen, roten und schmerzhaften Gelenk. Es kommt also zu einer Entzündung der Synovialmembran (innere Schicht der Gelenkkapsel)

Die Behandlung dieser beiden Erkrankungen ist völlig unterschiedlich; während die erstere chronisch, aber nicht entzündlich ist, erfordert die letztere eine vorrangige Behandlung der Entzündung. Herkömmliche allopathische Behandlungen erfordern, dass Sie mehrmals täglich NSAID-Tabletten (Non-steroidal anti-inflammatory drugs = nicht-steroidale entzündungshemmende Tabletten) schlucken, die schmerzstillende und fiebersenkende Eigenschaften, Analgetika (Schmerzmittel) oder manchmal sogar Kortikosteroide [kurz Kortikoide sind Steroidhormone, die in der Nebennierenrinde aus Cholesterin synthetisiert werden. Unterscheidung in 3 Klassen: Glukokortikoide (z. B. Cortisol), Mineralokortikoide (z. B. Aldosteron), Sexualhormone (z. B. Dehydroepiandrosteron) hier sind Glukokortikoide gemeint] enthalten. Obwohl die Wirkungen dieser allopathischen Medikamente erwiesenermaßen positiv sind, verändern sie die Magenschleimhaut stark und die nachgewiesenen Nebenwirkungen sind erheblich.

Darum ist es ratsam, sich selbst die Stoffe durch die Nahrung zuzuführen, die die Natur zu bieten hat, um gesünder zu werden. Indem Sie nicht-entzündliche Inhaltsstoffe in Ihre Ernährung aufnehmen, helfen Sie Ihrem Körper, diese Schmerzen zu bekämpfen, die manchmal aggressiv sein können und die Sie täglich blockieren.

WAS SIND DAS FÜR ENTZÜNDUNGSHEMMENDE LEBENSMITTEL?

 

ESSEN UND GLEICHZEITIG DIE GELENKE SCHONEN: IST DAS MÖGLICH? (2)Essen und gleichzeitig die Gelenke schonen: Ist das möglich? (Bildquelle Santenutrition.net)

Rapsöl

  • Omega-3-reiche Lebensmittel: Rapsöl, Walnüsse und kleine ölige Fische aus den kalten Meeren (Lachs, Makrele, Hering, Sardinen). Ihre Öle müssen immer aus biologischem Anbau und aus der ersten Kaltpressung ausgewählt werden, um alle Vorteile zu nutzen.
  • Was sehr wichtig ist, ist die Wiederherstellung des Gleichgewichts der Omega-3-Fettsäuren im Vergleich zu den Omega-6-Fettsäuren, die wir in unseren Ländern zu viel konsumieren. Diese sind in Sonnenblumenöl, Traubenkernöl, Maiskeimöl, Färberdistelöl und Weizenkeimöl enthalten.
  • Trockenfrüchte/Ölsaaten wie natürliche Nüsse, d. h. nicht geröstet und ungesalzen.
  • Gemüse und Früchte frisch und roh, saisonale und biologische Qualität, reich an Vitaminen und Mineralien.

ESSEN UND GLEICHZEITIG DIE GELENKE SCHONEN: IST DAS MÖGLICH? (3)Essen und gleichzeitig die Gelenke schonen: Ist das möglich? (Bildquelle Santenutrition.net)

Kurkuma

  • Einige Gewürze wie Kurkuma, das Curcumin enthält, das ein entzündungshemmendes Molekül ist. Sie können dieses Gewürz in Ihren täglichen Mahlzeiten verwenden oder sich für eine Nahrungsergänzung-Kur entscheiden. Viele Kurkuma-Tabletten sind in Bioläden, Kräuterläden oder sogar in Apotheken erhältlich.

  • Zartbitterschokolade und grüner Tee sparsam, weil sie neben ihren Vorteilen auch negative Seiten haben.

Wir empfehlen auch, bestimmte entzündungsfördernde Produkte zu reduzieren, wie z.B.:

  • Wurstwaren
  • Fettes rotes Fleisch
  • Vollmilch und Fette, wie Butter und Sahne
  • Raffiniertes Getreide
  • Raffinierte Zucker
  • Verarbeitete Produkte, wie z.B. Margarine
  • Die verschiedenen industriellen Produkte des Massenkonsums

Ein Artikel aus dem Jahr 2010 in der Zeitschrift "Nutrition in Clinical Practice" (Ernährung in der klinischen Praxis) belegt, dass die mediterrane Ernährung - im Vergleich zur klassischen europäischen oder amerikanischen Ernährung - die beste "Diät" ist, die im Alltag eingeführt werden kann, um Entzündungen zu reduzieren und ein natürliches Leben zu führen. "Lass deine Nahrung deine Medizin sein" (original: "Unsere Nahrungsmittel sollen Heil-, unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein") ist ein Zitat von Hippokrates, das Sie sich merken und in die Praxis umsetzen sollten, wenn Sie lange Zeit gesund leben wollen.

Quelle: https://www.santenutrition.net/manger-preserver-possible/

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