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Tipp der Redaktion

CADMIUM UND GESUNDHEIT

Cadmium gehört, wie andere Schwermetalle auch, zu den allgegenwärtigen, gesundheitsschädlichen Umweltgiften. Wir nehmen es über die Pflanzen auf, die es über ihre Wurzeln absorbieren. Es zirkuliert über Pflanzenschutzmittel und Abwasser.

In den USA stammt der größte Teil des Cadmiums aus Phosphatdüngern, die zu 80 % in Florida hergestellt werden.
200 bis 265 Millionen Tonnen Phosphat stammen aus den USA und werden weltweit in der Landwirtschaft eingesetzt.

Daher gelangt es über Nahrungsmittel wie Reis, Getreide, Erdnüsse und Krustentiere in den Körper. Einige Pflanzen scheinen es mehr anzureichern: Mangold, Salat, Spinat, Sellerie und Rhabarber. Besonders ab dem 50. Lebensjahr wird es in den Nieren, im Gehirn, im Nervensystem und in der Leber verstärkt angereichert und verursacht Schäden, die zur Entstehung von Krebs führen können. Wenn Gewebe aus Tumoren entfernt wird, stellt man zum Beispiel bei den Nieren einen fünf Mal höheren Cadmiumwert fest und drei Mal mehr Cadmium im Blut. Im Falle einer Exposition steigt der Cadmiumspiegel auch im Urin an, und man weiß, dass er 20 Jahre lang erhöht bleiben kann.

Forscher haben kürzlich herausgefunden, dass eine akute Cadmiumvergiftung mitverantwortlich sein kann für die Zerstörung bestimmter Kontrollknoten im Gehirn (Basalganglien), welche unter anderem an der Steuerung der willkürlichen Bewegungungen beteiligt sind. Ihre Zerstörung verursacht Nervenkrankheiten wie Parkinson, aber auch andere degenerative Krankheiten wie Alzheimer.

Da sich die Mikropartikel von Schwermetallen oder radioaktiven Metallen in der Luft und durch Regen und den Anbau in allen Gewässern der Welt ausbreiten, auch wenn wir der Bio-Lebensmittelkette folgen, ist es besser, sich vor ihnen zu schützen.

DER KAUF VON BIO-LEBENSMITTELN WÜRDE DIE CADMIUMAUFNAHME UM CA. 48% REDUZIEREN.

Einige spezielle Kräutertees scheinen eine schützende Wirkung zu haben und könnten teilweise die Ansammlung von Cadmium im Gewebe verhindern. So kann Lakritz-Extrakt die Lymphozyten schützen, während Pollen, Guarana, Tribulus und Zwiebel-Extrakt die Spermatogenese (Spermien-Syntheseprozess) vor den schädlichen Wirkungen von Cadmium bewahren kann.

PROPOLIS UND TRIBULUS-EXTRAKT SCHEINEN VOR ALLEM DIE NIERENZELLEN ZU SCHÜTZEN.

Tribulus, Tomaten, Oregano, Eleutherokokkenwurzel, Bockshornkleesamenpulver, Zwiebeln, die Große Klette (Arctium lappa), Heidelbeeren dank ihrer Pigmente und roter koreanischer Ginseng scheinen die Leber zu schützen. Das Gehirn wird durch Quercetin geschützt, das das Gedächtnis aufrechterhält und die Angst verringert, die auch durch Cadmium verursacht werden kann.

Durch den Konsum von Zwiebeln und Blättern des Currybaums (Murraya koenigii) können Herz und Blut geschützt und sogar vorhandene Schäden behoben werden.

Die Thymusdrüse wird durch den tunesischen Rettich (Raphanus sativus), die Bauchspeicheldrüse durch die Ingwerwurzel und Schwarzkümmelsamen (Nigella sativa) geschützt.

Eine Reihe von weiteren Naturstoffen wie Sauerampfer, afrikanischer Hibiskus, Zwiebel, Ginkgo biloba, gekeimte Samen z. B. vom Bockshornklee, Quinoa, Oregano und Traubenkernextrakt (wegen ihrer Procyanidine) schützen ebenfalls.

Quelle: https://www.santenutrition.net/cadmium-sante/

Autor: Redaktion

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